Wer „barrierefreies Wohnen“ hört, denkt meist sofort an Badezimmer-Sanierungen – das ist ganz richtig. Eine bodengleiche Dusche, unterfahrbare Waschtische, hoch angebrachte WCs gehören definitiv dazu. „Barrierefrei“ heißt allerdings noch viel mehr: viel Bewegungsfreiheit in den Räumen, bessere Licht- und Sichverhältnisse durch helle, aber blendfreie Einrichtung, rutschhemmende und fußwarme Bodenbeläge zum Beispiel. Aber auch weitgehend grifflose Möbelfronten – damit man sich nicht an Griffen stoßen kann oder mit der Kleidung daran hängenbleibt – und höhere Betten sind wichtig. Oder ein Kleiderschrank mit Kleiderlift, damit man auch im oberen Bereich des Schranks bequem Kleider hängen kann.
Wenn man sich diese Liste so anschaut, könnte man glatt auf die Idee kommen, „barrierefrei“ sei ein anderes Wort für „komfortabel“, oder?
Hier sehen Sie ein Beispiel für einen Kleiderschrank mit Kleiderlift: Das Recken und Strecken nach der Kleidung im oberen Bereich des Schrankes ist damit vorbei. Praktisch ist auch der offene Kleiderschrankteil für die Tagesgarderobe. Diese kann hier gut auslüften.
